Sie lieferten Hüte, Wollsachen und Eichenfässer und tauschten sie gegen Salz und Fisch. Beides war zu jener Zeit in der Region Piemont nicht zu bekommen. Die Fische wurden für die Familie, das Salz hauptsächlich für Kühe, Schafe und Ziegen verwandt. Da die Bauern kein Geld besaßen, wurde Salz bald zu einer begehrten Währung im Piemont. In der Folge wurde Salz von den regierenden Fürsten und Königen hoch besteuert.
Aber sie waren schlau, die Bauern aus dem Val Maira! In den Fässern lagerten sie die unbesteuerten Sardellen über dem Salz und behaupteten, die Fässer enthielten nur Sardellen und kein Salz. Es ist kein Fall bekannt, bei dem ein Steuereintreiber eines der Fässer näher untersucht und auf eine verborgene Salzladung hin überprüft hat. Das verwundert natürlich nicht wenn man weiß, dass die Sardellen zu diesem Zeitpunkt schon einige Tage auf der Reise gewesen waren.
Zur damaligen Zeit gab es keine Kühlschränke, Lebensmittel wurden mit Hilfe von Salz konserviert. Man kann also davon ausgehen, dass zumindest ein Teil der Geschichte wahr ist. Andere Quellen berichten davon, dass die Sardellen zwar aus Ligurien, das Salz aber über Spanien ins Piemont gekommen war.
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