Ölmuehle mit Tradition an der Blumenriviera
Die Ölmühle „Frantoio Ghiglione“nahm bereits 1920 ihren Ursprung im Prinotal im schönen Örtchen Dolcedo. In diesem fruchtbaren Tal ist die Familie Ghiglione schon seit Jahrhunderten beheimatet – ebenso wie ihre Taggiasca-Olivenbäume. Die Art der Verarbeitung wird von seither in der Familie vom Vater an den Sohn weitergegeben. Und noch heute, nach mehr als 100 Jahren der unmittelbaren Erfahrung, tut der Familienbetrieb sein bestes, um sein Olio extra vergine di Oliva immer in gleichbleibend hoher Qualität herzustellen.
Die Frantoio Ghiglione verarbeitet nicht nur die eigenen Oliven. Viele Bauern aus dem Prinotal lassen Ihre Oliven bei Ghiglione pressen um Ihr eigenes Öl zu erzeugen. Ein interessante Variante ergibt sich dann aus den verschiedenen Ölen der umliegenden Bauern – das ebenfalls unfiltrierte “Mosto della Valle” ist das Öl, welches im gesamten Prinotal bei den Familien Verwendung findet.
Dolcedo im Prino-Tal (Ligurien)
Knapp 9 km nördlich von Imperia im Valprino, dem Prino-Tal, liegt das Städtchen Dolcedo. Der Ort setzt sich zusammen aus dem Hauptort Dolcedo und mehreren kleinen Ortseilen, die verteilt in den Hügeln liegen. Das Prino-Tal ist seit alters her bekannt als Ursprungsort eines der besten Olivenöle Liguriens. Das malerische Ortsbild ist geprägt durch die alte “Loggia del Comune” und zwei bemerkenswerte Kirchenbauten, von denen eine mit ihrem mächtigen Mauerwerk den Bürgern der Umgebung seinerzeit auch als Fluchtburg gegen die damals ab und an stattfindenden Sarazenenüberfälle diente.
Noch heute mittelalterlich geprägt, zieht sich das pitoreske Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen, Bogengängen und ineinander geschachtelten Häusergruppen die Hänge hinauf. Den tief eingeschnittenen Prino überspannt “il ponte grande”, das Wahrzeichen des Ortes und fast schon eine Ikone Liguriens, eine Malteserbrücke die im Jahre 1292 erbaut wurde.
