Suppe von der Höri-Bülle
Eine pikante Spezialität von der Halbinsel Höri am Bodensee
Diese Kreation aus dem Slow Food-Passagier in der Arche des Geschmacks – der Höri Bülle vom Bodensee – kommt vom Restaurant Grüner Baum in Moos am Bodensee. Genießen Sie diese herrliche Suppe mit Einlagen ganz nach Ihrem Gusto: frische Lauchzwiebeln, geröstet Zwiebeln, frische Kraüter, gedünstets Gemüse, Speckwürfeln oder mit Croutons Hier ein Rezeptvorschlag vom Hersteller:
Höri-Bülle Suppe mit frischen Baguette-Scheiben und Parmesan
Vorspeise für 4 Personen
Passende Einlage je nach Belieben
Zubereitung:
- Baguettescheiben rösten (180° – 5 Minuten)
- dann mit der Höri-Bülle-Apfelcrème* bestreichen und mit dem geriebenen Käse auf Teller anrichten.
- Die Höri-Bülle Suppe erhitzen und mit der Einlage Ihrer Wahl dazu servieren.
*Diese Spezialität von der Höri-Bülle erhalten Sie ebenfalls hier im Shop.

Serviervorschlag. Foto: Delikat-Essen, M. Bruderhofer
Die Höri-Bülle
Die Höri Bülle ist eine rote Speisezwiebel mit charakteristischer Form und Farbe, die traditionell auf der Bodensee-Halbinsel Höri angebaut wird. Die Außenhaut hat eine eher helle rotbraune Färbung, die im Gegensatz zu anderen roten Sorten beim Aufschneiden nicht abfärbt. Die typische flache, bauchige Form, oft verglichen mit einer fliegenden Untertasse, eignet sich besonders gut zum Flechten der traditionellen Zwiebelzöpfe.
Roh verzehrt hat sie einen milden Geschmack, beim Garen entwickelt die Bülle (Zwiebel) ihre Schärfe, ohne dass dabei die charakteristische rote Färbung verloren geht.
Der Anbau der Höri Bülle ist auf die namengebende Region begrenzt: die Halbinsel Höri, die sich zwischen dem badischen Radolfzell und dem schweizerischen Stein am Rhein in den Bodensee schiebt. Schwerpunkt des Zwiebelanbaus sind die Orte der vorderen Höri. Bereits im 8. Jahrhundert wurde der Zwiebelanbau in dieser Gegend durch die Geschichtsschreiber des Klosters Reichenau urkundlich erwähnt.
Das Saatgut der Höri Bülle ist im Handel nicht erhältlich. Alle Produzenten verwenden selbsterzeugtes Saatgut oder erhalten Samen bei älteren Frauen aus der Nachbarschaft, die die langwierige Arbeit der Samengewinnung noch machen. Auch in den Gemüsebauernfamilien sind es meistens die älteren Generationen, die sich übers Jahr der Nachzucht und Pflege der Samen widmen.
Seit 2008 ist die Höri-Bülle Passagier in der Slow Food-Arche des Geschmacks. Weitere Informationen finden Sie hier: Die Höri Bülle bei Slow Food

